Drei Wochen krank

Heute sind es drei Wochen seit meinem Eisunfall. Typisch mein Glück: der erste Tag richtiges Glatteis, und prompt vergisst die Strassenreinigung der Nachbar-City dass es neben den geschätzten PS-Boliden auch noch Fußgänger gibt. Fußgängerwege räumen oder gar streuen – ach, wofür denn. Glatteis auf einem Fußgängerüberweg – na und?

Zunächst wurde ich zwei Mal in der Ambulanz behandelt, dabei auch ein Bluterguss punktiert. Danach wurde per MRT festgestellt, dass ich wohl einen Bänderanriss der Innenbänder habe und dazu Absplitterungen der Kniescheibe. Deshalb bekam ich etwa eine Woche später eine Arthroskopie. Dabei wurden alle losen Teile sowie das angesammelte Blut im Gelenk entfernt.

Gestern konnte man im NDR bestaunen, dass im größten Krankenhaus Hamburgs durch Eisunfälle eine 200%ige Auslastung der Unfallchirurgie besteht. Weiter wurde über eine Seniorin berichtet, die sich bei einem Eisunfall den Hals gebrochen habe. Die Hamburger sind ganz übel getroffen in diesem Jahr.

Bei der Nachuntersuchung bekam ich nun Krankengymnastik verordnet. Ganz schön anstrengend, auch wenn’s nicht so aussieht!

Auf dem Rückweg von der Krankengymnastik sagte mir der Taxi-Fahrer, er hätte heute, trotz starkem Neuschnee und großer Glätte, weder in unserem Kleinstädtchen noch in der Nachbar-City auch nur einen einzigen Räum- oder gar Streuwagen gesehen. Noch immer nix gelernt?

Mal sehn wie lange sich das ganze noch hinzieht.

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