ein neuer Anfang

Also habe ich im August eine Woche Yoga-Urlaub in Bad Meinberg gemacht. Und ich fühle mich top-fit. Das hätte ich so nicht erwartet. Schon nach drei Tagen wusste ich das Datum nicht mehr; kein Radio, kein Fernsehen, keine Zeitung – stattdessen zwei Yogastunden täglich, nur vegane Kost, jeden Abend Meditation und Mantra-Singen. Da erholt man sich bestens.

Zudem ist es für mich ein Neuanfang mit geistigen Themen, mit Spiritualität und Meditation – und auch mit Körperarbeit. Viel zu lange hatte ich all das vernachlässigt, mich selbst vernachlässigt. Also ein Neuanfang.

Und ich wollte das nicht gleich nach Rückkehr laut herausposaunen. Sowas raubt mir die Sicherheit, ich muss mir erst sicher sein. So wie ich auch einige Wochen zuvor aufgehört hatte, jeden Abend zwei oder drei Flaschen Bier zu trinken. Auch wenn ich mir einredete, es sei nur wegen der Schmerzen (ich habe nämlich eine Art Arthrose). Nicht mehr nötig.

So wie ich vor Jahren das Rauchen aufgab – ohne dass mich jemand dabei störte – genau so ist das wohl mit dem Alkohol gewesen (ich sage noch nicht: gelungen; es erfordert immer noch, sich nicht gehen zu lassen), und hoffentlich bleibt es auch so. Und wenn ich dafür auch Vegetarier sein muß – dann ist das der bessere Weg. Auch das fühlt sich gut an, mir fehlt nichts. Nicht einmal diese dämlichen Fleisch-Ersatz-Stücke aus Tofu oder so. Gutes Tofu mag ich auch so, und Miso-Suppe schmeckt schon gar nicht ohne Tofu.

Ein Nebeneffekt: ich muss neu Kochen lernen. Neu überlegen und erleben, was mir schmeckt. Dazu demnächst mehr.

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