Equo ne credite – vertraut dem Pferd nicht!

Es hat schon etwas groteskes, wenn heute mit dem Begriff Trojaner ein ganz gemeiner heimtückischer Eindringling in den heimischen PC bezeichnet wird. Damit wird nämlich nichts weniger gemacht als dass das Opfer zum Täter gemacht wird – immerhin waren die Trojaner die Überfallenen, also Opfer, nicht Täter.

Richtigerweise müsste man also von einem griechischen Pferd  sprechen, anstatt von einem trojanischen Pferd.

Das Zitat oben stammt übrigens von Vergil (nicht von Homer), der die Geschichte in der Aeneas erwähnt, der Staatssage des Römischen Reiches, das als Erbe der Trojaner dann schließlich nicht nur die Griechen sondern die ganze Alte Welt beherrschte. 

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