Equo ne credite – vertraut dem Pferd nicht!

Es hat schon etwas groteskes, wenn heute mit dem Begriff Trojaner ein ganz gemeiner heimtückischer Eindringling in den heimischen PC bezeichnet wird. Damit wird nämlich nichts weniger gemacht als dass das Opfer zum Täter gemacht wird – immerhin waren die Trojaner die Überfallenen, also Opfer, nicht Täter.

Richtigerweise müsste man also von einem griechischen Pferd  sprechen, anstatt von einem trojanischen Pferd.

Das Zitat oben stammt übrigens von Vergil (nicht von Homer), der die Geschichte in der Aeneas erwähnt, der Staatssage des Römischen Reiches, das als Erbe der Trojaner dann schließlich nicht nur die Griechen sondern die ganze Alte Welt beherrschte. 

Java 8 vermitteln ist schwierig

Neulich hielt ich den zweiten Vortrag in unserem Team zum Thema Java 8. Im Team bin ich sowas wie der Scout für neue Techniken und Themen. Schon nach der Jax 2014 habe ich einen kurzen Vortrag dazu gehalten. Leider verzögerte sich der Einsatz im Projekt aber, so daß jetzt ein Refresh notwendig erschien.

Das Problem beginnt schon damit, daß die Neuerungen gleichzeitig sehr unscheinbar daherkommen – als die neue Streams-Library – und zugleich aus vielen Kanälen als die große neue Funktionale Programmierung angekündigt werden. Dazu wird der Begriff des Lambdas benutzt, der in anderen Zusammenhängen aber mit ganz anderen Bedeutungen belegt wurde.

Im ersten Vortrag bin ich noch etwas naiv damit umgegangen. Erklärte zunächst, was Lambdas sind. Danach die Bedeutung von Functional Interfaces (also ein Schritt rückwärts, abstrakter). Und zum Schluß die Benutzung der Java Streams Library (also wieder ein Schritt konkreter). Leider führte das dazu, dass die Zuhörer zu Anfang nicht verstanden, wozu Lambdas überhaupt dienen. Beim Schlußteil hatten sie dann nicht mehr im Blickfeld, was Lambdas denn sind. Ganz abgesehen davon, dass die Lazy-Betriebsart der Streams überhaupt nicht offensichtlich ist – der Benutzer sieht einen Methodenaufruf, zum Beispiel „filter“ oder „map“, aber es ist überhaupt nicht offensichtlich, dass diese beim Aufruf gar nicht ausgeführt werden, sondern nur vorbereitet werden.

Letztlich merkt man auch selbst, dass es erhebliche Überlegung (und Tests) kostet, herauszufinden, wie man im Code Lambdas als Argumente eigener Methoden sinnvoll nutzt. Oder auch: welche Grenzen zu beachten sind, zum Beispiel die Grenzen der VM.

Hinzu kommt noch, dass es überhaupt nicht trivial einsichtig ist, dass für die Implemen-tierung der Streams auch Default-Methoden in Interfaces notwendig waren. Oder auch die Optional-Klasse (die man aber auch ganz allgemein nutzbringend anwenden kann).

Im zweiten Vortrag habe ich es wohl etwas besser gemacht. Da habe ich quasi TDD bei der Gestaltung des Vortrags angewendet: ich habe mir klare Ziele überlegt, und auch nur das aufgenommen. Vor allem noch einige Hinweise auf häufige Hype-Begriffe hinzugefügt: Map-Reduce sowie Fold erklärt. Und viele Beispiele aufgenomen. Das war weniger glatt, mehr zum Mitdenken, aber hoffentlich nachhaltiger.

Insgesamt glaube ich, dass sich Java 8 an der Basis nur sehr langsam durchsetzen wird. Auch wenn die veröffentlichte Meinung ganz etwas anderes sagt. Viele der Meinungsführer (auch der vermeintlichen oder selbsternanten) haben offenbar ein sehr anderes Bild der Arbeit mit Java als es m. E. im Alltag ist. Dazu kommt, dass sich die Denkweise der funktionalen Programmierung erst langsam herumspricht.

Ungefragte Fragen (3)

In der losen Reihe Ungefragte Fragen hier der Frageblock des Java-Magazins. Dieses fragt immer wieder wichtige Leute. Eigentlich klar daß ich mich da auch dazwischen mogele, von selber würden die mich nie fragen…

Wie bist Du zur Software-Entwicklung gekommen?

Als EDV Operator wollte ich das nervige System verbessern, das war Mitte der Achtziger Damals lochte ich Tausende Lochkarten, legte Magnetbänder ein und gab Oktalsequenzen ein. Das nervte. In den Nachtschichten las ich daraufhin Kurseinheiten in Informatik der damals noch jungen Fernuniversität, und lernte verstehen was der Apparat machte.

Was ist für Dich der schönste Aspekt in der Software-Entwicklung?

Für Andere ein System zu entwerfen, das sie von Routinearbeiten entlastet, oder ihnen auf andere Weise weiterhilft.

Was ist für Dich ein weniger schöner Aspekt?

Gelegentlich wünschen sich Kunden Dinge, die man schon vor der Realisierung als Fehler erkennt, aber trotzdem umsetzen muss.

Wie und wann bist Du auf Java gestoßen?

Meine ersten Java-Versuche tat ich mit JDK 1.2. Anfang der 90er waren die Java JITs soweit, daß die Performance in C-Reichweite kam. Ab Version 1.4 war dann nicht mehr die Frage „warum Java“ sondern „warum nicht Java“. Wer die Welt vor Java nicht erlebt hat weiß wohl kaum welches Leiden mit Anwendungsentwicklung in C (und auch C++) verbunden war, so entpuppte sich später die Java Library Landschaft und die Frameworks als der größte Vorteil.

Wenn Du für einen Tag König der Java-Welt wärst, was würdest Du verändern?

Es würde wohl viel(en) helfen, wenn man auch die Sprachsyntax sanft modernisieren würde. Außerdem müsste man mehr dafür tun, daß Java in der Webentwicklung auch im Browser besser benutzbar wird, sonst nimmt diese JavaScript-Pest noch mehr Überhand.

Was ist zur Zeit Dein Lieblingsbuch?

Das grad neueste IT-Buch ist Haskell Intensivkurs, es macht sich gut, ich möchte Frege (das neue Haskell für die JVM) testen können. Das beste IT-Buch in diesem Jahr war Functional Programming in Java von Venkat Subramaniam.

Was machst Du in Deinem anderen Leben?

täglich Yoga 🙂 und gelegentlich Boshis häkeln 😉

 

Liebster Award

Ich wurde von Katja für den Liebster Award nominiert. Vielen Dank dafür!

Zu Mein Liebster Award wurde überliefert:

Für euch gelten DIESE Regeln:

  1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

 

Hier nun meine Fragen und Antworten:

1.) Womit bereitest Du anderen gern eine Freude?

Oh, das ist ganz unterschiedlich, je nachdem wer es ist. Mit meiner Tochter koche ich gern. Mit meinem Sohn philosophiere ich gern während wir spazieren gehen. Und was ich mit meiner Liebsten am liebsten mache brauche ich ja nicht so genau erklären, oder? 😉

2.) Deine Lieblingsserie. Heute und in Kindertagen?

Als Kind habe ich unendlich viel fern gesehen. Besonders gern die Serien am frühen Samstag Abend, zum Beispiel Raumschiff Enterprise, aber auch Daktari oder den chinesischen Kämpfer aus Lian-Shan-Po. Schon vorher aber die Science-Fiction-Serien am Abend wie Raumpatrouille Orion oder Mondbasis Alpha.
Heute sehe ich kaum noch fern, und gar keine Serien im engeren Sinn mehr. Eher schaue ich gelegentlich Youtube, und dort zum Beispiel Clips mit Lektionen von Sprachkursen wie auf japaneseod101.com oder auch dutchpod101.com, relativ oft auch Yoga-Clips und Satsangs von Yoga-Vidya aus Bad Meinberg, und nur gelegentlich (und dann wild durcheinander) Beiträge auf der Arte-TV Mediathek.

3.) Welche Eigenschaft/Qualität schätzt du an anderen Menschen am Meisten?

Das ist unterschiedlich, je nachdem ob Mann oder Frau, und woher ich sie kenne.
Bei Kollegen mag ich, wenn sie ebenso wissbegierig sind wie ich das bin. Eine gewisse Ungeduld kann ich tolerieren, Oberflächlichkeit oder Arroganz mag ich nicht.
Bei (männlichen) Freunden schätze ich Konstanz, und wenn sie ansprechbar bleiben, auch wenn wir uns nicht oft sehen.
Bei meiner Partnerin ist es mir wichtig, dass sie meine Macken wohlwollend toleriert, dass sie klug ist (auch wenn sie das selbst nicht glaubt), und dass ich sie attraktiv finde.

4.) Welches Gefühl möchtest du einer Person geben, die dir begegnet?

Ich hoffe zu vermitteln, dass ich zunächst einmal jede(n) ernst nehme, und unvoreingenommen über das nachdenke, was er oder sie sagt.

5.) Was bringt dich so richtig zum Lachen?

Oh, vieles, zum Beispiel meine eigenen Fehler, aber erst nach einiger Zeit.

6.) Zeigst du deinen Blog deiner Familie oder Freunden?

Nein. Dies ist ein Gebiet in dem ich Dinge aussprechen möchte, über die ich sonst nicht reden kann.

7.) Kopfmensch oder Bauchgefühl – wie triffst du deine Entscheidungen?

Auch wenn mich alle für einen Kopfmensch halten: Entscheidungen treffe ich immer nach dem Bauchgefühl.

8.) Auf welchem Gerät und an welchem Ort schreibst du deinen Blog?

Meistens auf meinem iPAD, egal wo, im Büro in der Mittagspause, in der S-Bahn, oder abends zuhause.

9.) Welchen Beitrag auf WordPress (egal von wem) musst du am besten der ganzen Welt empfehlen?

Nein, so ernst nehme ich das hier denn doch nicht. Jeder Mensch sollte auf seine Weise glücklich werden dürfen. Und viele werden meine Meinung nicht teilen, das ist okay.

10.) Wer ist dein Fels in der Brandung?

Nicht ein einzelner, eher die Yoga-Gurus in den vielen Generationen seit Krishna und Patanjali. Wenn ich einen einzelnen zuerst nennen muss: Sukadev Bretz von Yoga-Vidya, der beste Yoga- und Meditationslehrer den ich kenne.

11.) Könntest du dir vorstellen, jemals wieder ohne deinen Blog zu leben?

Natürlich, wenn es niemand mehr liest, dann kann das sein. Die Zeiten ändern sich, Blogs wird es nicht immer geben. Aber dann wird es andere Medien geben. In den Anfangszeiten des Internet (als es in Doitschland noch niemand so nannte) waren es Newsgroups, später Foren, jetzt sind es eben Blogs und dazu G+, FB oder Twitter.

Als Zugabe noch einige der Fragen von Katja (weil ich sie spannend fand) und meine Antworten darauf. Für Geduldige 🙂

Wie kamt ihr zum Bloggen?

Ich war neugierig auf das neue Framework. Ich bin ja Software Entwickler, schreibe meistens in Java, aber kann auch HTML, und suchte damals ein HMTL-System bei dem ich nicht immer das Rad selber erfinden müsste. Für allgemeine Zwecke bevorzuge und liebe ich aber Wikis, zum Beispiel als virtuelle schwarze Bretter im Büro im Firmennetz. Dafür wäre WP einfach viel zu groß und schwerfällig.

Fällt es euch schwer eure Artikel zu verfassen oder sprudeln sie nur so aus euch heraus?

Kurze Antwort: ja, beides. Wenn ich erst mal angefangen habe geht es ganz leicht.

Wollt ihr mit eurem Blog etwas verändern/bewegen?
Ja und nein: verändern kann ich primär nur mich selbst, andere müssen das schon selbst tun. J

Welcher deiner Artikel liegt dir richtig am Herzen / am meisten am Herzen?
Eigentlich mag ich sie alle. Oder auch: immer genau der, der der Leserin und dem Leser was sagt.

Welchen Beitrag auf WordPress (egal von wem) musst du am besten der ganzen Welt empfehlen?

Siehe oben

Liest du gerne? Wenn ja was ist dein Lieblingsbuch und warum?

Oh ja. Meistens habe ich einen Slow Start, tue mich zu Anfang schwer, aber wenn ich erst mal Feuer gefangen habe… Aber dann meistens nur triviales, und es ist nur für das Gefühl beim Lesen da, hat meistens keine bleibende Wirkung, wie bei LOTR oder HP oder Warrior Cats.
Aber es gibt Ausnahmen: „Narziss und Goldmund“ von Hesse, „Kafka am Strand“ von Murakami, „Darknet“ von Suarez, „Herr Nagano und die Frauen“ von Kawakami.
Eine weitere Ausnahme: Sachbücher. Ich liebe gute Sachbücher. Mein All-Time-Favorite ist „Das Rätsel Ödipus“ von Bischof. Darin geht es um eine große Palette von Verhaltensforschung bis zur Frage warum es überhaupt Evolution, Geschlechter, Sex gibt.

Wenn du morgen hinfahren könntest wo du willst wohin wäre es?

Nach Japan, in die Provinz dort, und nach Tokyo natürlich, gern auch einen Sprachkurs vor Ort machen, auf einen Entwicklerkongress dort gehen. Ein Traum.

Kochst du gerne und magst du deftige oder süße Speisen mehr?

Ja, sehr gern. Eigentlich mag ich alles, es muss nur vegetarisch sein und frisch. J

Wobei, süße Gerichte kann ich nicht so gut.
Im Winter zum Beispiel frischen Grünkohl in ganzen Pflanzen, bloß nicht zerhackt. Die Blätter entlang den Stängeln abschneiden, wie Blattspinat ganz lassen, blanchieren und garen.

Im Sommer Spargel mit Kräutersoße. Im Herbst Linsen-Bolognese mit Fusili. Im Frühling Gemüseeintopf mit Lauch, jungen Möhren, was so da ist.

Was ist dein Lieblingsfilm?

Wie so oft gleich zwei:

„Lost in Translation“ mit Bill Murray und Scarlett Johannson

Diese Heimatlosigkeit (mein Grundgefühl) gerade in Japan, dem Land meiner Träume. Und dann diese geheimnisvolle Schöne, mit der würde ich auch singen J

„Friends with Benefits“ mit Mila Kunis und Justin Timberlake

Ein wunderbares modernes Märchen, der Traum aller jung gebliebenen, am besten im Original, da ist Milas Stimme so schön „kieksig“.

Würdest du auf eine Demo gehen?
Nein. Diejenigen, gegen die ich etwas sagen möchte, die interessieren sich nicht für Demonstranten.

Glaubst du das jeder von uns etwas erreichen und verändern kann?

Ja: sich selbst kann jeder verändern, Erleuchtung finden, es kann aber dauern (mehrere Inkarnationen). Ihr wolltet ja wissen was ich glaube. Was das anbetrifft kann ich mich am ehesten mit Hinduismus und mit Zen-Buddhismus identifizieren.

Achso, ja 🙂 jetzt sollte ich einige Mit-BloggerInnen nominieren (ich hoffe sie mögen das):

https://lilasumpf.wordpress.com/

https://pollysgeliebtesleben.wordpress.com/

https://nailpolishandsex.wordpress.com/

https://wenigerbinichmehr.wordpress.com/

https://alleinsein1974.wordpress.com/

Achso ja, vielleicht beantwortet Ihr die folgenden Fragen:

  1. Wie regelst Du deinen Internet-Konsum?
  2. Welche analogen Dinge sind bedroht und Dir trotzdem wichtig? Wie gehst Du damit um?
  3. Wie fing deine erste ernsthafte Beziehung an?
  4. Welches ist dein Traumort für eine Liebesnacht?
  5. Welcher Ort ist überhaupt Dein Taumziel in der Wirklichkeit?
  6. Welche Dinge willst Du noch erleben bevor er zu spät ist?
  7. Wie möchtest Du wohnen, und wie wohnst Du jetzt?
  8. In Zukunft könnte Benzin so teuer werden, dass kein Normalo mehr Auto fahren kann. Was machst Du dann?
  9. Welche Dummheit Deiner Jugend ärgert Dich heute noch?
  10. Hast Du ein Haustier? Wenn ja: welches magst Du am liebsten? Wenn nein: ist das Absicht?
  11. In welchem europäischen Land außer Deutschland würdest Du am liebsten leben?

So, dann viel Spaß 🙂

Achtsamkeit als Maßstab

   Wenn wir einen Maßstab für gutes unternehmerisches Handeln finden sollen, so hat es zuallererst ethisch zu sein. Es muß Verantwortung übernehmen für sein Handeln und für die Folgen des betrieblichen Tuns, sowohl im Inneren wie auch im Äußeren.

 Gegenüber den eigenen Beschäftigten wäre Achtsamkeit das wichtigste Instrument. Dies äußert sich in einer Wertschätzung gegenüber allen Mitarbeiterinnen und Mitabeitern. Daraus resultiert auch, daß es keine Ausbeutung der Mitarbeiter und auch keine Selbstausbeutung der Managementriege geben darf. Gemeinschaftliches konstruktives Handeln sollte der positive Gegenpol sein. Transparenz von Entscheidungen tritt dabei natürlicherweise von selbst ein, denn die Ausführenden werden nach ihren Möglichkeiten in den Entscheidungsakt einbezogen, und ihre Meinung als gleichrangig beachtet. 

 Arbeit sollte dabei so geordnet sein, daß jeder und jede Einzelne zum Ganzen nach Ihren Möglichkeiten beitragen können. Wenn dabei die Arbeit jedes Einzelnen auch wertgeschätzt wird, dann können er oder sie auch vertrauensvoll die Ergebnisse dem Gemeinwohl übergeben.

Antwort auf die Frage eines Kollegen, ob Transparenz ein wichtiges Instrument in der IT sein soll.

Ungefragte Fragen (2)

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Grade habe ich bei Ingwerlatte wieder einmal Fragen gelesen.

Hier – wieder einmal – meine Antworten, auch wenn ich nicht gefragt wurde. Bin halt so vorlaut 🙂

Eure Fragen: 

1. Woran glaubst du?

An Reinkarnation, Karma, Yoga, gute Mächte die ich in der Meditation um Hilfe „anpumpen“ kann 🙂

2. Frühaufsteher oder Nachteule?

sowohl als auch. Wenn man muss geht alles. Aber im Ernst: als junger Mensch war ich Nachteule. Jetzt als grau gewordener Yogi bin ich eher früh wach, wenn alles ringsum still ist kann ich besser meditieren.

3. Wenn du dir ein Leben aussuchen könntest, in welcher Zeit, wie und wo würdest du leben wollen?

In Indien vor etwa hundert Jahren, oder zur Zeit Krishnas oder Buddhas.

4. Was muss passieren damit du mit einem Lächeln im Gesicht aufwachst?

Neben meiner Geliebten aufwachen 🙂 Das passiert leider selten.

5. Warum bloggst Du?

Hauptsächlich, um Dinge zu sagen, die sonst niemand hören will, oder die ich niemandem offen sagen kann. Aber manchmal macht es auch einfach nur Spaß.

6. Wie kamst Du auf Deinen Bloggernamen?

Mein Name im Netz war schon immer ‚blue eyes‘ – aoime auf japanisch 🙂

7. Welcher Beitrag gefällt Dir persönlich in Deinem Blog am Besten und warum?

Bin mir nicht sicher: entweder „Elemente und Modalitäten“ über Ayurveda und Astrologie, oder „Vegan ist nur die halbe Botschaft“ über vegetarische oder vegane Ernährung und ihre Gründe. Beide Artikel könnte ich heute immer noch fast genauso verfassen.

8. Und welcher Beitrag hat Dich auf einem anderen Blog besonders berührt oder hat Dir besonders gefallen?

Gestern schrieb derbloggende Notarzt über Flüchtlinge im Hauptbahnhof und seine Wirklichkeit: https://privateer1976.wordpress.com/2015/09/15/montagmorgen-in-deutschland/
Hochaktuell und Eindrucksvoll.

9. Was sollten wir unbedingt noch über Dich wissen ???

Manchmal möchte ich wissen welche Aufgabe ich in diesem Leben habe. Gelegentlich denke ich, ich habe einen Schimmer davon erhascht. Und manchmal wiederum möchte ich wissen, wieso mir scheinbar so wenig im Leben rein formal gelingt. Und gelegentlich denke ich, dass ich eben auf diese formale Korrektheit einfach keinen Wert lege, und die Inhalte wichtiger finde. Bin halt ein Autodidakt, kein Akademiker.

10. Du als Superheld. Was wäre deine Superkraft?

Dann möchte ich super- super- sanftmütig sein. Wie ein Engel.

11. Was würdest Du gerne tun, wenn Du 1 Tag mal dem anderen Geschlecht angehören würdest?

Na, Liebe machen, was sonst. 🙂 Wäre sehr neugierig wie sich das anfühlt.

Wer möchte kann jetzt auch ungefragte Fragen beantworten, hier meine:

  1. Welches ist Dein Sternzeichen (Sonnenstand oder Aszendent)? Was verbindest Du damit für Dich?
  2. Welches ist Dein Lieblingsbuch, und was bedeutet es Dir?
  3. Auf welche der üblichen Zivilisationserrungenschaften könntest Du am leichtesten verzichten, auf welche am wenigsten?
  4. Welchem Menschen in deiner Vergangenheit der inzwischen verschwunden ist würdest Du noch etwas sagen wollen, und was und warum?
  5. Falls Du Yoga machst: welches ist Deine Lieblingsübung (Asana) ?
  6. Und falls Du Meditation treibst, welche Form der Meditation ist Deine liebste?
  7. Was sollte irgendwann mal auf Deinem Grabstein stehen? Oder willst Du gar keinen?

Das sind ziemlich schwere Fragen daher reicht das wohl 😉

Träume

Sonne über dem Meer

Ein Morgen, an dem ich so weich noch träume von einer Zukunft, in der sich alle Schwierigkeiten des Lebens auflösen. Beziehungsprobleme verschwunden sind, vielleicht eine neue Bezehung etabliert ist. In mir steckt sicher mehr als nur der nützliche Versorger, und ich möchte noch weitere Seiten von mir auch mit Anderen leben.

Im Traum sind dann auch die Probleme bei der Arbeit gelöst, vielleicht weil ich dann etwas viel nützlicheres tue, die Abteilung oder gar die Firma gewechselt haben mag. In mir steckt sicher viel mehr als nur der nützliche Mitarbeiter für rücksichtslose und egoistische Manager einer IT-Firma. Bisher konnte ich da nur nicht weg, musste die Familie versorgen. Vielleicht wird das einmal anders, die Kinder werden älter, können Änderungen verkraften.

So hoffe ich das wird mehr als nur ein Traum. Schon seit längerer Zeit fühle ich mich als würde ich durch das Leben geführt. Wenn ich schwierige Probleme habe finde ich in der Meditation eine Lösung dafür, bekomme einen Hinweis, sehe eine helfende Hand. Das interpretiere ich ganz optimistisch als Führung und Hilfe.

Om Namoh Baghavateh Vasudevaya.